Parkettproduktion und Verbrauch sind in Europa im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Die Gesamtproduktion auf dem Gebiet der FEP (Föderation der Europäischen Parkettindustrie) stieg um 2,02% auf 98 Mio. qm. Deutliche Produktionsanstiege gab es in Deutschland (+10,4%), Polen (+13,5%), Rumänien (+146%) und den Niederlanden (+14,4%). Allerdings verlangsamt sich der Produktionsanstieg. Zum Vergleich: 2005 wurde noch ein Produktionsplus von 4,95% verzeichnet, 2004 von 12,85% und 2003 von 5,6%.
Der Parkettverbrauch stieg innerhalb der FEP-Mitgliedsländer um 5,5% auf 108 Mio. qm. Insgesamt schätzt man bei FEP, dass der Verbrauch in der Europäischen Union und der Europäischen Freihandelszone 2006 bei 115 Mio. qm lag. Besonders hohe Zuwächse gab es in Tschechien (+132,7%), Polen (+21,3%) sowie Spanien und Frankreich (jeweils +7%). Wie in den vergangenen Jahren ist Deutschland mit einem Gesamtanteil von 19% nach
wie vor der größte europäische Markt für Parkett. Spanien und Italien sind an zweiter und dritter Position, gefolgt von Frankreich.
Der Anteil von Mehrschichtparkett an der Gesamtproduktion liegt bei 79%. Am Gesamtbodenmarkt hält Parkett einen Marktanteil von 6%. Bei den Holzarten stieg der Anteil von Eiche auf 55,1% und von Buche auf 10,2%. Als klare Verlierer sieht man Red Oak (1%) und Tropenhölzer.
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